Köln³ (Hausbesetzung/Leerstand/Wohnungs-not)





Am vergangenen Freitag (24. April) gab es nach längerer Zeit wieder eine Hausbesetzung in der Friedrich-Engels-Straße in Sülz. Aktivisti besetzten eines von insgesamt drei Gebäuden die seit vielen Jahren leerstehen und ehemals von der Russischen Handelsmission genutzt wurden. Berichterstattungen der Medien über die Aktion siehe
- https://www1.wdr.de/nrw/koeln/hausbesetzung-russenhaeuser-lindenthal-100.html
- https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/suelz/koeln-aktivisten-besetzen-unbewohnte-russenhaeuser-polizei-rueckt-an-1269669
- https://www.radiokoeln.de/artikel/russenhaeuser-in-suelz-besetzt-2632463.html (Hier ist ein Foto eines Innenraum in einem der leerstehenden Gebäude zu sehen.)
Frühere Berichterstattungen der Medien zu den leerstehenden Gebäuden in der Friedrich-Engels-Straße
Viel Lesestoff!
- https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_100151090/koelner-russenhaeuser-kauft-nun-ein-investor-die-leerstehenden-gebaeude-.html
- https://taz.de/Leerstand-in-Koeln/!5847989/
- https://www.express.de/koeln/koeln-stadt-will-haeuser-der-russischen-foederation-enteignen-110722
- https://www.ksta.de/koeln/beschlagnahme-moeglich-stadt-koeln-will-russenhaeuser-nutzen-347960
- https://www.rundschau-online.de/koeln/koeln-suelz-stadt-koeln-legt-gutachten-zu-russenhaeusern-vor-342405
- https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/lindenthal/c-nachrichten/relikte-der-udssr-stehen-seit-2018-leer_a217340
- https://www.express.de/koeln/koeln-aktivisten-besetzen-leerstehendes-russenhaus-98704
- https://www.rundschau-online.de/koeln/lindenthal/nutzung-fuer-gefluechtete-stadt-prueft-enteignung-der-russenhaeuser-in-koeln-suelz-322930
- https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/russisches-eigentum-was-passiert-mit-den-leerstehenden-haeusern-in-koeln-suelz-148635
- https://www.express.de/koeln/geisterhaeuser-deshalb-kann-koeln-russland-nicht-enteignen-91001
- https://www.rundschau-online.de/koeln/lindenthal/koeln-suelz-prominente-demonstrieren-vor-russenhaeusern-354851
- https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/russisches-eigentum-was-passiert-mit-den-leerstehenden-haeusern-in-koeln-suelz-148635
- https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_92139636/was-passiert-mit-den-russischen-geisterhaeusern-in-koeln-suelz-.html
- https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_91905684/koeln-aktivisten-besetzen-erneut-russenhaus-staatsschutz-ermittelt.html
- https://www.rundschau-online.de/koeln/lindenthal/geisterhaeuser-in-koeln-suelz-russland-will-die-leerstehenden-haeuser-nicht-verkaufen-151440
- https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_91955746/protest-gegen-russische-geisterhaeuser-in-koeln-petition-fordert-enteignung.html
- https://www.rundschau-online.de/koeln/suelz-udssr-haeuser-sollen-wohl-verkauft-werden-120866
- https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/russlands-geisterhaeuser-in-koeln-suelz-244182
Die Medien muss man in die Kritik einschließen. Nicht nur die Stadt Köln und die Kommunalpolitik.
Das sie immer wieder darüber berichten ist selbstverständlich nicht verwerflich. Auch um zu verhindern dass die Themen Leerstand und Wohnungsnot nicht untergehen. Andererseits ist es nicht zielführend wenn man ständig wiederholt was längst bekannt ist (Misstände, sprich Leerstand seit Jahren. Forderungen der Aktivisti an die Stadt Köln), wenn keine daran anschließende Berichterstattung verfolgt. Welche Gespräche es zwischen wem gab? Was der aktuelle Stand ist? Kann die Stadt Köln enteignen oder geht das aus Gründen nicht? Das ist insofern relevant weil man für die Menschen die in Köln auf der Straße leben gestern eine Lösung braucht, nicht morgen. Wollen wir, wenn wir in vier Jahren zurückblicken, feststellen das sich nichts änderte? Das die sich wiederholende Berichterstattung die gleiche ist. Mit Null Informationswert.
Keine Perspektive das was passiert!
Warum? Dazu empfiehlt es sich die Beantwortung einer Frage aus einer digitalen Sprechstunde mit der ehemaligen Oberbürgermeisterin unter https://meinungfuer.koeln/node/288 durchzulesen. Insbesondere die Antwort zu Teil 2 der Frage. Im letzten Satz heißt es Aufgrund des langen Leerstandes und des damit verbundenen immensen Sanierungsaufwandes ist vermutlich selbst bei einer theoretischen Inbesitznahme durch die Stadt Köln auf nicht absehbare Zeit eine Unterbringung von wohnungslosen Personen bzw. Geflüchteten nicht möglich. Wenn man zusätzlich noch bedenkt wie es um den städtischen Haushalt bestellt ist, ist es unrealistisch das die Stadt Köln die Gebäude zwecks Nutzung als Wohnraum renovieren würde. Selbst wenn man sich trotz der politischen Lage mit der Russischen Förderation einig werden würde.